Ossi's Eleven - Michael Brandner


Michael Brandner
(Bruno Franke)

Bruno Franke, war wie sein Bruder Axel zu DDR-Zeiten ein erfolgreicher Ruderer, ist dann in die Doping-Mühlen geraten, woran er bis zum heutigen Tage zu knabbern hat.

Brandner wurde 1951 in Augsburg geboren, wuchs aber im Ruhrgebiet auf. Der gelernte Schreiner und Innenarchitekt wurde mit seiner experimentellen Theatergruppe „Fletch Bizzel“ vom Regisseur und Bochumer Intendanten Peter Zadek entdeckt, der ihn ans Schauspielhaus Bochum holte. Anschließend wurde Brandner Ensemblemitglied am Stadttheater Dortmund.

Zu seinen ersten Fernseharbeiten gehören die mehrteilige Ruhrgebietssaga „Rote Erde“ (1983) von Klaus Emmerich und die Serie „Der Gletscherclan“ (Regie: Nikolai Müllerschön). Brandner verkörpert häufig den Bösewicht, doch zu seiner schauspielerischen Vielseitigkeit gehören ebenso komische Rollen, wie er unter anderem in Hape Kerkelings „Club Las Piranhas“ (Regie: Uli Baumann) unter Beweis stellte.

Einen sehr viel differenzierteren Charakter stellte er in der Romanverfilmung „Verschwinde von hier“ (Regie: Franziska Buch) oder aber auch im BR-Tatort „Schneetreiben“ (Regie: Tobias Ineichen) dar, für den er 2006 für den Bayerischen Fernsehpreis als bester männlicher Hauptdarsteller nominiert war. Danach folgten Filme wie „Heimweh nach drüben“ (Regie: Hajo Gies), „Der Erlkönig“ (Regie: Urs Egger) oder der Tatort „Borowski und der Mann am Fenster“, den er soeben unter Regisseur Florian Baxmeyer abgedreht hat. Michael Brandner ist Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS).

Ab 28. Februar 2008 in den Kinos

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Ossi's Eleven

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